Gegenreformation

Johann Michael Rottmayr (1729): Der katholische Glaube besiegt die protestantischen Häresien; Wiener Karlskirche, Kuppelfresko, Ausschnitt

Als Gegenreformation wird allgemein[1] die Reaktion der katholischen Kirche auf die von Martin Luther in Wittenberg ausgehende Reformation bezeichnet. Sie spielte sich im Bereich der Theologie und der Kirchen ab und blieb auf geistige Auseinandersetzungen beschränkt. In der weltlichen Politik versuchte die katholische Kirche offensiv oder repressiv die Rekatholisierung protestantischer Regionen mit Hilfe des katholischen Kaisers und abhaengiger Herrscher durchzusetzen.