Geschichte Irlands

Die Geschichte Irlands kann mit der Ankunft des modernen Menschen in der Zeit des Creswellien (engl. Creswellian) angesetzt werden, einer endpaläolithischen Kulturstufe, die sich in Folge des Rückgangs der Weichsel-Vereisung auf den Britischen Inseln zwischen 12.500 und 8000 v. Chr. in Südengland und Wales verbreitete. Siedlungen in Irland sind jedoch erst ab 8000 v. Chr. belegt. Im ersten Jahrtausend vor Christus prägten keltisch sprechende Einwanderer die Geschichte. Nach der Christianisierung im 5. Jahrhundert kam die Insel unter den Einfluss verschiedener Völker wie der Angelsachsen und im 12. Jahrhundert der Normannen. Die auch militärischen Eingriffe Englands führten letztlich 1801 zur Abschaffung des irischen Parlaments und zur Einverleibung in das Vereinigte Königreich.

Infolge des Irischen Unabhängigkeitskriegs gelang es 1922, aus Irland ein unabhängiges Dominion innerhalb der britischen Monarchie zu installieren. Im Jahre 1949 trat Irland aus dem Commonwealth aus und nennt sich seitdem Republik Irland.

Irland 1718, Karte von Johann Baptist Homann