Geschichte Nordamerikas

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Amérique Septentrionale: Das nördliche Amerika mit seinen Bewohnern auf einer französischen Karte des 19. Jahrhunderts

Die Geschichte Nordamerikas behandelt die Geschichte der Menschen auf diesem Kontinent beginnend mit der ersten Einwanderung über die – während der letzten Eiszeit trockene Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska bis zur Gegenwart. Die Erstbesiedelung Amerikas ist Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion. Durch genetische Untersuchungen wurde die Einwanderungstheorie mehrfach bestätigt.

Die ersten menschlichen Gesellschaften, die Nordamerika besiedelten, prägten unterschiedliche Kulturstufen von der Jäger- und Sammlerkultur an der Westküste über Feldfruchtanbau nördlich des Golfs von Mexiko bis hin zur Schwelle von Hochkulturen aus.

Zu Beginn des vergangenen Jahrtausends wurde der Atlantik von Ost nach West von Menschen erstmals überquert. Besuche von chinesischen Seefahrern (etwa Zheng He im 15. Jahrhundert oder buddhistische Missionare noch früher) an der nordamerikanischen Westküste vor 1500 sind prinzipiell denkbar, aber hochspekulativ, weil bislang jeder wissenschaftliche Nachweis dazu fehlt.

Seit dem 16. Jahrhundert steht die Geschichte Nordamerikas im engen Austausch mit der Geschichte Europas, Afrikas und Ostasiens. Pflanzen, Menschen, Tiere, Rohstoffe, Waren und Ideen überquerten die umgebenden Ozeane in beiden Richtungen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden in Nordamerika erstmals unabhängige Staaten nach europäischen Vorbildern gegründet. Im 20. Jahrhundert stiegen die USA zur Supermacht auf.