Geschichte der Bahamas

Der Inselstaat Commonwealth der Bahamas liegt im Nordatlantik, obwohl er oft fälschlicherweise zur Karibik gezählt wird. Die frühesten Spuren einer Besiedlung gehen in das 4. Jahrhundert zurück, dauerhaft besiedelt wurden einige der über 700 Inseln aber erst im 9. und 10. Jahrhundert. Nach der Entdeckung durch Christoph Kolumbus errichteten Mitte des 17. Jahrhunderts englische Siedler die ersten Kolonien. Freibeuter nutzen die Inseln Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts als Unterschlupf, da sie für die Kolonialmächte, aufgrund ihres Rohstoffmangels und der ungeeigneten Böden, nur eine geringe Bedeutung hatten. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gilt der 1973 in die Unabhängigkeit entlassene Inselstaat als Touristenziel und Steueroase.