Geschichte des Kantons St. Gallen

Die «Alte Ordnung» in der Ostschweiz bis 1798

Der Kanton St. Gallen in seiner heutigen Form wurde am 19. März 1803 gegründet. An diesem Tag verfügte Napoléon Bonaparte mit der Mediationsakte die Gründung des Kantons in der Form, wie er von Karl Müller-Friedberg, dem «Gründervater» des Kantons, vorgeschlagen worden war. Das Gebiet des Kantons entstand aus der Verschmelzung derjenigen Gebiete, welche nach der Wiederherstellung von Glarus, Schwyz und Appenzell von den helvetischen Kantonen Linth und Säntis übrig geblieben waren. Diese «Konkursmasse» bestand aus den folgenden Gebieten, die vor 1798 keine Einheit gebildet hatten:

Die Untertanenlande bzw. Gemeinen Herrschaften verschiedener eidgenössischer Orte: