Geschichte von Frankfurt am Main

Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Frankfurt von Südwesten, etwa 1617/18
(Ausschnitt eines Kupferstichs von Matthäus Merian d. Ä.)
Stadtgebiet und Landwehr, zwischen 1712 und 1714
(Kupferstich von Johann Baptist Homann, Gebietsgrenzen korrigiert nach Friedrich Bothe)

Die Geschichte von Frankfurt am Main ist die Geschichte der Entwicklung von einer Kaiserpfalz zur Bankenmetropole Europas. Die Geschichte eines Hügels am Mainufer an einer Furt, der sich zur kleinsten Metropole der Welt (wie die amtierenden Ratsleute sie gerne selbst bezeichnen) entwickelte. Die Spitze des Domturmes markiert die geographische Lage der Stadt bei genau 50° 6′ 42,5″ Nord und 8° 41′ 9,4″ Ost; wobei diese exakten Zahlen keinen Aufschluss über die wechselvolle Geschichte jener Stadt geben, die oft im Zentrum deutscher und europäischer Geschichte stand, ohne jemals echte Hauptstadt gewesen zu sein. Dennoch wird Frankfurt am Main oft in deutschen Massenmedien als Hauptstadt bezeichnet: z. B. als Finanzhauptstadt; andere Bezeichnungen sind Bankfurt oder Mainhattan.